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Samoa, Polynesien

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Samoa (West-Samoa und amerikanisch Samoa)

Samoa besteht aus zwei Teilen, Samoa und Amerikanisch Samoa. Samoa (ehemals Westsamoa) hat 9 Inseln mit einer Landfläche von 2934 qkm, Amerikanisch Samoa 5 Inseln und 2 Atolle auf einer Fläche von 187 qkm. Auf allen Inseln leben etwa 220.000 Menschen, die zu 95% Polynesier sind. Hinzu kommen Europäer und Chinesen. Die vorherrschende Religion ist das protestantische Christentum.

Nachdem Samoa 1722 vom Holländer Roggeveen entdeckt worden ist, kamen erst die Franzosen mit Bougainville und dann 1787 La Pérouse, um die Insel zu annektieren. Sie stiessen jedoch auf heftigen Widerstand der Polynesier, die auch in der Folge als wenig friedliebend angesehen wurden. So dauerte es bis 1830, bis die ersten Missionare und mit ihnen Siedler aus Europa (auch aus Deutschland) eintrafen. Sie machten aus Samoa eines der am stärksten christlich ausgerichteten Inseln des Pazifik, was man noch heute spürt und anhand der vielen Kirchen sieht. 1855 gründete ein Hamburger eine Handelsgesellschaft auf Samoa und begann, grossflächig Kokosnussplantagen anzupflanzen, eine Massnahme, die heute das Landschaftbild v.a. auf Upolu prägt.

 

Im 19. Jahrhundert kam es zu etlichen Auseinandersetzungen der rivalisierenden Stämme auf Samoa, in die auch die Ende des Jahrhunderts wirtschaftlich interessierten Fremdmächte Deutschland, England und die USA hineingezogen wurden. Als Konsequenz entschieden diese drei auf einer Konferenz in Berlin über das weitere Schicksal Samoas und teilten das Inselreich. Westsamoa wurde deutsch, Ostsamoa amerikanisch. England zog sich zurück und bekam Tonga und die Salomonen zugesprochen. Die deutsche Verwaltung hielt jedoch nur bis 1914. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges annektierte Neuseeland Westsamoa und Deutschland verlor seine Kolonie. Bis 1961 dauerten die Unabhängigkeitsbemühungen der Samoaner, dann konnten sie den ersten souveränen Inselstaat des Pazifik proklamieren und feiern. Ostsamoa jedoch blieb bis heute amerikanisch und nahm daher eine entsprechend andere Entwicklung, die jeder Besucher augenscheinlich erleben kann.

Samoa © Mauriusz Blach | Fotolia.com

Samoa © mtu1996 | Fotolia.com

 

Samoa mit den beiden Hauptinseln Savaii und Upolu ist landschaftlich wesentlich attraktiver als sein amerikanisches Pendant mit der viel kleineren Insel Tutuila. V.a. die großen Kokosnussplantagen, aber auch die schönen weissen Sandstrände auf Upolu vermitteln das Image des Südseeparadieses. Von der Hauptstadt Apia startend, kann man in einem Tagesausflug mit dem Mietwagen die ganze Insel erkunden, die Strassen sind gut befestigt und führen an den spektakulären Küsten vorbei durch die Bergregionen (bis 1113m Mt. Pito) mit Seen und tollen Wasserfällen (z.B. der imposante Tiavi-Wasserfall). Herrliche Strände findet man an allen Küstenabschnitten, der schönste ist der Return to Paradise Beach im Südwesten. Leider haben zwei verheerende Stürme in den Jahren 1991 und 1992 große Teile der Inseln verwüstet. Die Schäden belasten noch immer die Südseeschönheit mit umgeknickten Bäumen und abgebrochenen Palmen. Auch die größere Insel Savaii, die man per Boot erreicht, kann mit dem Auto umrundet werden. Dabei begleitet einen der 1858m hohe Mt. Silisili, der das Zentrum der Insel dominiert. Auch auf Savalaii finden sich schöne Sandstrände und etliche Hotelresorts.

Amerikanisch Samoa mit der in einer tief eingeschnittenen geschützten Bucht liegenden Hauptstadt Pago-Pago ist viel kleiner und nicht so attraktiv. Der höchste Berg Tutuilas ist 653m hoch. Das polynesische Leben ist hier stark amerikanisiert. Die US-Verwaltung hat in den letzten Jahrzehnten viel Geld in diesen pazifischen Vorposten investiert, und so sind die Bewohner zu erheblichem Wohlstand gekommen. Die Einkaufsmöglichkeiten sind besser als auf Samoa, und so kommen viele Samoaner hierher zum Shoppen. Da die Landsaft und die Strände jedoch nicht so attraktiv sind, zieht es den Tourismus im Gegenzug eher nach Upolu und Savaii. Wenn man allerdings den Trip auf die östlich liegende kleine Inselgruppe Manua macht, wird man mit wunderschönen Stränden und ausgezeichneten Schnorchel und Tauchrevieren belohnt.

Unterkünfte: Es gibt eine grosse Zahl an Hotelresorts und auch einfachen Gästehäusern sowohl auf Samoa als auch auf amerikanisch Samoa. Das Aggie Grey`s Hotel auf Upolu ist das traditionsreichste Samoas und heute wieder eines der führenden.

Anreise: Flug mit Quantas, Lufthansa oder British Airways und Air New Zealand oder Polynesian Airlines nach Apia oder Pago Pago. Aufenthalt bis zu 60 Tagen mit gültigem Reisepass möglich.

Währung:

Klima und Impfungen: keine Impfungen vorgeschrieben

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Titelfoto © Nsemprevivo | Dreamstime.com

 

 

 

 

 

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